(Die Szene wechselt, der Löffelschnitzer ist allein mit seinen Geräten und Instrumenten. Er setzt sich hin und fängt an, einen Löffel zu schneiden. Ein Kunde schaut ihm neugierig zu und kauft einen Löffel.
Auf der Seite sitzen das Mädchen und Julianus an einem kleinen Tisch auf dem Markt, essen Meeresfrüchte und trinken dazu frischen Weißwein. Sie sind wie Touristen gekleidet - mit Jeans und T-Shirt o.ä., ganz zwanglos. Es sieht aus wie Flitterwochen. Sie machen Späße miteinander. Das Mädchen ärgert Julianus mit einem roten Flusskrebs und versucht ihn mit den Scheren zu zwicken. Er bedient sich bei den Austern und schlürft sie genussvoll. In einer der Austern steckt eine Perle. Julianus präsentiert dem Mädchen stolz seinen Glücksfund und schenkt ihr die Perle. Sie lacht, springt auf und geht zu dem Löffelschnitzer. Sie kauft einen Löffel als Souvenir und bezahlt ihn mit der Perle. Der Schnitzer bedankt sich höflich; das Mädchen macht alberne Gesten mit dem Holzlöffel zu Julianus in dem Sinne "die Weisheit mit Löffeln gefressen!". Lachend verlassen sie Arm in Arm den Markt.)
In der Inszenierung des Theaters Trier wurde das Mahl des Mädchens und Julians bei dem Wirt "Cusanus" erweitert zu einer Begegnung aller Positionen, an der auch der Akademiker / Kleriker teilnimmt.